1.Gepäckaufbewahrung
Für meine Arbeit benutze ich den stillgelegten Fahrkartenschalter
auf dem U-Bahnsteig der Linie
2. Dieser Raum wird temporär in eine Gepäckaufbewahrung verwandelt. Ich biete den Benutzern der U-Bahn, die zumeist als Kunden, Touristen oder Reisende den Alexanderplatz frequentieren, eine kostenlose Dienstleistung an, nämlich ihr Gepäck, ihren Einkauf und sonstigen gewichtigen Mitbringsel bei mir für eine begrenzte Zeit abzugeben. Dafür erhalten sie eine Plastiktüte (Werbeträger, Aufbewahrungsbehälter), zusammen mit einem Plan vom Alexanderplatz, einem Bleistift und einem Zettel. Sie werden gebeten, unter Verwendung der vorgefundenen Utensilien ihre eigenen Beobachtungen, Gedanken, Kommentare, Skizzen, Ideen, Visionen zum Alexanderplatz aufzuzeichen. Diese Aufzeichnungen werden Bestandteil von Punkt 5. Der beigelegte Plan stellt die gegenwärtige Alexanderplatzbebauung zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung im Jahre 1969 dar. Diejenigen Gebäude, die jetzt durch die Planungen für das "Neue Berlin", also durch die verbindlichen Festlegungen aufgrund des Wettbewerbentscheids von 1993 zum Abriß freigegeben sind und nächstes Jahr langsam aus dem Gesichtsfeld verschwinden werden, bzw. wie der Alextreff schon verschwunden sind, sind auf dem Plan besonders gekennzeichnet. Das heißt sie sind jetzt schon zeitgenössische Vergangenheit. |
Create a free website with Weebly